













Die Bebauung an der Habsburgstrasse gliedert sich, für das Quartier typisch, in ein fünfgeschossiges Blockrandgebäude mit zehn Wohnungen und ein zweigeschossiges Hofhaus. Die Sanierung wurde genutzt, um das Ensemble wieder aufzufrischen, die Wohnqualitäten des Bestandes zu verbessern und das Hofhaus in zwei Wohneinheiten umzubauen.
Zur Strasse hin zeigt sich das Haus kaum verändert. Zum Innenhof wurden sowohl die Balkone als auch die Loggien erweitert und schaffen neue Bezüge zum Aussenraum und unter den Nachbarn. Durch den Umbau wurden teils versteckte Spuren aus der Bauzeit, die bei der letzten Sanierung 1985 verloren gingen, wieder freigelegt: Alle Innenräume wurden aufgefrischt, Böden geschliffen und Wände gestrichen. Die Küchen wurden neu strukturiert. Die eng mit den Küchen verbunden Bäder, die bei der letzten Sanierung nach innen gerückt worden waren, bekommen durch grosszügige Glasanteile in den Wänden wieder Tageslicht. In den Küchen und Fluren wurde der bauzeitliche Terrazzoboden vom Vinylbelag befreit sowie geflickt, ergänzt und imprägniert.
Bilder: Katalin Deér
